Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

21.04.2020 - Interessengemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer

Jäger sind systemrelevant

Koblenz. Bei den Jagdgenossenschaften und Jägern gab es in den letzten Wochen einige Unsicherheiten, ob die Ausübung der Jagd und damit die Wahrnehmung des Jagdrechtes auch in Corona-Zeiten unproblematisch möglich ist. Auf Intervention der Jagdverbände hat das Bundesinnenministerium dem Präsidenten des Deutschen Jagdverbandes, Herrn Dr. Böhning, bestätigt, dass die Jagd als systemrelevant angesehen wird. Zur Begründung werden insbesondere auch die Regulierung des Wildbestandes und die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest angeführt. Auch der Schutz landwirtschaftlicher Kulturen vor Wildschäden wird als wichtige Grundlage angesehen, um die Jagd als systemrelevant einzustufen und die Jagdausübung zu ermöglichen.

Auch wenn es Regelungen für die Einreise von Jägern aus dem benachbarten Ausland, bei uns vornehmlich aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Frankreich, nicht gibt, so hat das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mitgeteilt, dass sich die Jäger bis auf weiteres auf das Schreiben des Bundesinnenministeriums berufen können. IGJG-Mitglieder, die ihren Jägern das entsprechende Schreiben zur Verfügung stellen möchten, können dieses gerne unter colmi@bwv-net.de anfordern.