Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

Soforthilfen

Hilfe für betroffene Betriebe

Koblenz. Viele Landwirtschaftliche Betriebe sind durch den Starkregen in Not geraten. Hilfsangebote für in Not geratene landwirtschaftliche Betriebe können jeweiligen den Kreisgeschäftsstellen des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau gemeldet werden. Diese werden dann umgehend an die betroffenen Kreise weitergemeldet.

Hier geht es zu den Kontaktadressen

Geldspenden nimmt der Bäuerliche Hilfsfonds entgegen:

Spendenkonto:

Bäuerlicher Hilfsfonds
Stichwort "Starkregenkatastrophe"
IBAN-Nummer DE46 5776 1591 0124 0807 01
bei der Volksbank RheinAhrEifel

Wenn Spendenquittung erwünscht ist, bitte Name und Adresse angeben

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Soforthilfen des Landes Rheinland-Pfalz

Zur Milderung dieser außergewöhnlichen Notlage unterstützt das Land Rheinland-Pfalz betroffene private Haushalte sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Angehörigen Freier Berufe und selbstständig Tätiger sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft mit finanziellen Soforthilfen als Billigkeitsleistungen nach Maßgabe des § 53 Landeshaushaltsordnung sowie der Richtlinien aufgrund des Elementarschadensereignisses in den Landkreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm, Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und der Stadt Trier im Juli 2021.

Bis zu 3.500 € pro privatem Haushalt für Betroffene

Die Landesregierung hat für Betroffene der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz Soforthilfen bis zu 3.500 Euro pro Haushalt beschlossen. So sollen außergewöhnliche Notstände der betroffenen privaten Haushalte mit finanziellen Soforthilfen unterstützt und akute Notlagen überbrückt werden. Sie dient dazu, kurzfristig Geld für das Nötigste zu haben. Die Soforthilfe dient nicht als Aufbauhilfe oder um die entstandenen Schäden abzudecken.

Die Soforthilfe beträgt demnach 1.500 Euro pro Haushalt, plus 500 Euro zusätzlich für jede dazugehörige Person. Maximal kann ein Haushalt 3.500 Euro erhalten.

Voraussetzung für eine Soforthilfe sind grundsätzlich Schäden von über 5.000 Euro abzüglich Versicherungsleistungen und ohne Berücksichtigung von Spenden. Für die Soforthilfe wird keine Bedürftigkeitsprüfung verlangt.

Hier geht es zur

Richtlinie Soforthilfe RLP 2021 Private Haushalte

Informationsblatt zum Antrag

Antrag Soforthilfe RLP 2021 Private HaushalteHier geht es direkt zur Online-Antragstellung

Die Abgabe per Online-Antragsformular hinreichend und bedarf keiner zusätzlichen Abgabe des Papierantrags

Die Anträge sind bei der zuständigen Kreisverwaltung bzw. der Stadtverwaltung Trier einzureichen.

für Betroffene im Landkreis Ahrweiler gilt folgendes:

Betroffene aus dem Landkreis Ahrweiler können die Soforthilfe online oder schriftlich beim Statistischen Landesamt beantragen. Eine telefonische Beantragung ist leider nicht möglich.

Die Antragsformulare sind im Internet unter https://www.statistik.rlp.de/de/soforthilfe abrufbar. Dort finden sich außerdem weitere Informationen zum Antragsverfahren.

Darüber hinaus werden die Antragsformulare in gedruckter Form an öffentlichen Orten ausgelegt. (Seite der Standorte)

Bitte übergeben Sie die Papieranträge nur an Ihnen vertraute Personen oder senden Sie sie uns per Post zu. Informationen zu den Notfallausgabestellen der Post erhalten sie auf folgender Homepage.

Zur Beantwortung von Fragen zum Antragsverfahren richtet das Amt unter den Rufnummern 02603/71-1234 und 02603/71-4321 eine Hotline ein. Diese wird ab Freitag, den 23. Juli bis auf weiteres täglich – auch am Wochenende – von 8 bis 20 Uhr erreichbar sein. Die Hotline des Statistischen Landesamtes kann ausschließlich Fragen zum Antragsverfahren beantworten. Außerdem gibt es eine E-Mail Adresse: E-Mail: soforthilfe@statistik.rlp.de

Soforthilfe für Unternehmen inkl. Landwirtschaft und Weinbau

Die Landesregierung stellt für die von der Flutkatastrophe betroffenen Unternehmen Soforthilfe zur Verfügung, um die Räumung und Reinigung zu unterstützen. Die Soforthilfe wird als Pauschale in Höhe von 5.000 Euro pro Unternehmen ausgezahlt.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Angehörigen Freier Berufe und selbstständig Tätigen sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft in den Landkreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm, Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und der Stadt Trier.

Die „Soforthilfe Unternehmen“ wird ohne umfangreiche Prüfung gewährt. Es genügt der glaubhafte Nachweis, dass die Betriebsstätte im unmittelbaren Hochwasserschadensgebiet liegt und dass dem Antragsteller oder der Antragstellerin ein Schaden von mindestens 5.000 Euro an dieser Betriebsstätte entstanden ist. Die Betriebs- bzw. Produktionsstätte muss räumlich getrennt von Wohnbereichen sein.

Hier geht es zu dem Antragsformular und den Informationen und, die die ADD bereitgestellt hat

Antrag

FAQ

Richtlinie

Die Anträge nehmen die Kreisverwaltungen bzw. die Stadtverwaltung Trier entgegen:.

….für Betroffene im Landkreis Ahrweiler gilt folgendes:

Für den Kreis Ahrweiler wird der Kreis Mayen-Koblenz die Aufgabe übernehmen. Die entsprechenden Vordrucke und weitere Informationen stehen in Kürze unter https://kreis-ahrweiler.de/ zur Verfügung.

Quelle: www.add.rlp.de

Antrag für die Soforthilfe des Kreises Ahrweiler

Die beiden Telefonnummern der Hotline für die Beantragung der Soforthilfe des Kreises Ahrweiler 02641/975-960 und -961 sind nicht mehr aktiv. Grund hierfür sei die stark zurückgegangene Nachfrage, so der Kreis. Es können jedoch über ein Formular auf der Internetseite des Kreises weiterhin Anträge gestellt werden.

Diese erste Soforthilfe des Kreises dient dazu, kurzfristig Geld für das Nötigste zu haben. Die Soforthilfe dient nicht als Aufbauhilfe oder um die entstandenen Schäden abzudecken. Die Soforthilfe erfolgt unabhängig von der Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz. 

Folgende Angaben werden dafür benötigt: 

- Name 

- Vorname 

- Geburtsdatum 

- Meldeadresse (die alte, auch wenn man im Moment eine andere Unterkunft hat) 

- Angabe ob Privathaushalt oder Gewerbebetrieb; falls Privathaushalt, die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen 

- Telefonnummer oder Mailadresse für Rückfragen sowie 

- eine Bankverbindung. Barauszahlungen oder Schecks sind leider nicht möglich. 

Bei den Geldern, die ausgezahlt werden, handelt es sich um Spenden, die auf dem Konto der Kreisverwaltung eingegangen sind. Pro Haushalt werden zwischen 1.000 und 2.000 Euro bereitgestellt. 

Hier geht es zum Antragsformular: https://kreis-ahrweiler.de/wp-content/uploads/2021/07/Antrag-Soforthilfe.pdf

Bitte beachten Sie:

Diese erste Soforthilfe dient dazu, kurzfristig Geld für das Nötigste zu haben.

Die Soforthilfe dient nicht als Aufbauhilfe oder um die entstandenen Schäden abzudecken.

Die Soforthilfe erfolgt unabhängig von einer möglichen Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz

Quelle: www.kreis-ahrweiler.de

Soforthilfe-Programm des Bundes

200 Mio. € Bundesmittel für RLP und NRW

Zur unmittelbaren Beseitigung von Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur vor Ort sowie zur Überbrückung von Umsatzausfällen und Notlagen beteiligt sich der Bund zunächst mit bis zu 200 Millionen Euro – hälftig – an den entsprechenden Soforthilfeprogrammen der betroffenen Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

RLP: Von den 200 Millionen Euro Soforthilfe des Bundes für die besonders von der Flut-Katastrophe betroffenen Gebiete wird Rheinland-Pfalz wohl etwa 100 Millionen Euro bekommen. Die Landesregierung hat bereits beschlossen die Bundeshilfen zu verdoppeln.

Die Beseitigung der Schäden und der Wiederaufbau der Infrastruktur werden in den nächsten Jahren große finanzielle Anstrengungen erfordern. Auch an diesen Aufbauhilfen sichert der Bund seine finanzielle Beteiligung zu – im erforderlichen Umfang wie bei früheren Hochwasserkatastrophen. Hierzu strebt der Bund eine Einigung mit den Ländern an, die auf einer Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder Ende Juli oder Anfang August, wenn der aktuelle Gesamtschaden besser abgeschätzt werden kann, getroffen werden könnte.

Staatssekretärsausschuss „Koordinierung der Wiederaufbauhilfe des Bundes für die Hochwasserschäden 2021“

Die Bundesregierung richtet einen Staatssekretärsausschuss „Koordinierung der Wiederaufbauhilfe des Bundes für die Hochwasserschäden 2021“ unter Federführung des BMI und BMF ein, an dem BMWi, BMJV, BMAS, BMVG, BMEL, BMG, BMVI, BMU, BMBF und BKAmt beteiligt sind.

Landwirtschaft wird auch bei den Soforthilfen des Bundes berücksichtigt

Die Bundesministerin Julia Klöckner hat sich dafür eingesetzt und erreicht, dass die Hilfen auch zur Beseitigung unmittelbarer Schäden in der Land- und Forstwirtschaft zur Verfügung stehen. Durch die Unwetter sind vielfach Ernten sowie landwirtschaftliche Gebäude und Maschinen zerstört worden, auch ganze Tierbestände sind ertrunken. Für viele Betriebe ist diese Situation existenzbedrohend.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium ist zudem Mitglied des Staatssekretärsausschusses „Koordinierung der Wiederaufbauhilfe des Bundes für die Hochwasserschäden 2021“.

Quelle: BMEL

Hilfe für Denkmaleigentümer

Um Denkmaleigentümer nach der Flutkatastrophe beim Erhalt ihrer historischen Bauten zu unterstützen, hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz(DSD) ein Nothilfeprogramm in 3 Stufen aufgelegt:

Nothilfe bis zu 2.500 Euro,

größere finanzielle Hilfe von bis zu 10.000 Euro und

umfangreichere Sanierungsmaßnahmen, die mehr als 10.000 Euro erfordern.

Finanziell unterstützen kann die DSD folgende Leistungen und Maßnahmen: Die Honorare denkmalerfahrener Fachleute, also Gutachter, sachverständige Handwerker, Architekten und Statiker. Sie kann Notsicherungsmaßnahmen fördern, etwa Notabstützungen, Arbeiten im Rahmen von Trocknung und Notsicherung sowie Bautrockner. Und sie kann Eigentümer bei den Kosten folgender Gewerke entlasten: Fundamentarbeiten, Zimmermannsarbeiten, Maurerarbeiten, Lehmbauarbeiten, Tischler- /Schreiner-/ Fensterbauarbeiten, Glaserarbeiten, Putzarbeiten, Parkett- und Bodenleger, Dachdecker-/Klempnerarbeiten, Stahlbauarbeiten, Gerüstbauarbeiten sowie Gartenbauarbeiten für denkmalgeschützte Gärten.

Alle nötigen Informationen sowie das (Online-)Antragsformular finden Betroffene unter: www.denkmalschutz.de/hochwasser-sofortfoerderung.

Auch die Kreisverwaltung Ahrweiler weist auf die Möglichkeit hin und nennt eine Ansprechpartnerin bei der Untere Denkmalschutzbehörde:

Annette Willerscheid
Telefon: 02641/ 975-440
E-Mail: Annette.willerscheid@kreis-ahrweiler.de

Erfassungsbogen für geschädigte Gebäude

Auf der Homepage der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland Pfalz gibt es unter Informationen für Flutopfer erste Hinweise zu fachlichem Rat und Hilfe (z.B. Trocknung eines Fachwerkhauses) sowie einen Erfassungsbogen für geschädigte Gebäude und deren Ausstattung. Zudem sind nützliche Links zu weiterführenden Informationen abgelegt.