Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

14.07.2021 - Benachteiligte Gebiete

Ausgleichszulage wird wieder eingeführt

Mainz. Rheinland-Pfalz hat bei der Ausgestaltung der künftigen Förderperiode zur gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beschlossen, die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete wieder einzuführen. Nach EU-Vorgaben beträgt die Mindestförderung hierzu 25 € je Hektar.

Die Landesregierung möchte neue Impulse zur Unterstützung der Landwirtschaft geben. Mit der Ausgleichszulage könnte ein Beitrag zur ökonomischen Stabilisierung unserer landwirtschaftlichen Betriebe in benachteiligten Gebieten geleistet werden“, so Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt.

Michael Horper, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, zeigte sich über die Wiedereinführung der Ausgleichszulage erfreut. „Unser Verband hat die Ausgleichszulage seit Jahren vehement gefordert, um die wirtschaftliche und soziale Situation unserer Betriebe ein Stück weit zu verbessern. Darüber hinaus trägt die Ausgleichszulage auch zur Erhaltung oder Verbesserung der Umwelt, des ländlichen Lebensraums und des Tourismus bei. Zuvor hatten wir uns bereits erfolgreich dafür eingesetzt, dass die zunächst vom Ministerium geplante Abgrenzung der benachteiligten Gebiete erweitert wurde und damit mehr Betriebe künftig die Ausgleichszulage erhalten können“, so Horper. Abschließend dankte er Ministerin Schmitt, dass sie gleich zu Beginn ihrer Amtszeit Tatkraft bewiesen habe.