Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.

10.09.2020 - BWV-Präsidium

Verbandsspitze geschlossen gegen jegliche Radikalisierung

Koblenz. Das Präsidium und die Hauptgeschäftsführung des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau verurteilen jegliche Tendenzen zur Radikalisierung als Mittel der berufsständischen Interessenvertretung. Damit stellen sich die Teilnehmer der Präsidiumssitzung am 08. September in Koblenz einhellig hinter Präsident Michael Horper. „Es wird weiterhin unser Ziel sein, kritische Themen klar zu benennen, aber mit Achtung vor allen demokratisch gewählten Diskussionspartnern“, so Horper weiter.

Gleichzeitig bitten Präsidium und Hauptgeschäftsführung alle landwirtschaftlichen Aktivisten, sich gemeinsam dafür einzusetzen, auf Utensilien zu verzichten, wenn diese im Verdacht einer radikalen Gesinnung stehen. Denn selbst die bloße Diskussion darüber, ob oder inwieweit etwaige Fahnen, Flaggen oder Banner einem menschenverachtenden oder (rechts-) radikalen Spektrum zuzuordnen sind, ist schädlich für den Berufsstand und erschwert das gemeinsame Ziel, die inhaltlich notwendigen Veränderungen bei den anstehenden großen politischen Entscheidungen zu erreichen. Dabei geht es aktuell z.B. um Veränderungen bei der Düngeverordnung, bei Handelsabkommen, beim Green-Deal sowie bei der Farm to Fork-Strategie.